Fasienierte von der wahnsinnig tollen Idee von Herta Müller in dem Buch "Blassen Herren mit den Mokkatassen", fing ich auch an, mein erstes deutsches Gedicht zu schreiben. Dazu muss man sagen, ich hab seit ewigem kein Gedicht mehr gelesen oder geschrieben, gar nichts sogar auf Vietnamesisch..
Dann sagte mir meine Betreuerin, meine große Freundin: Setz dich hin, Lys. Lass dir die Gedanken selbst fließen. Also setzte ich mich, blätterte Maganzinen durch und schnitt die Wörte raus, die mir gefallen. Es funktionierte, wie man sich kaum vorstellen konnte! Die Wörte kam allmählich nach einander wie eine Melodie, wie Musik.. Genau. Ich schreibe Gedicht wie man Jazz spielt.
Ich liebe dieses Gefühle, Jazz auf dem Papier zu spielen. Ich spiele Jazz auch, ohne Instrument. Oder vielleicht doch.

* Um dies zu probieren, brauchst du nur einige Maganzinen, einen ruhen entspannden Nachmittag und eine Schere natürlich. Vergiss die Welt und ihre Ordnung, vergiss Grammatik, die Redeanwendung und alles Drum und Dran. Lass dich los :)
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